Epiphanias [: die Erscheinung :] oder einfach Advent
Aus den griechischen übernahm die alte christliche Kirche den Begriff "Advent" für ihre damalige 40-tägige Fastenzeit (ohne die Wochenenden) - übrigens liegt diese in der orthodoxen Kirche nach wie vor in diesem Zeitfenster - mit anfänglich 6 Advents-Sonntagen. Papst Gregor der Grosse (540 bis 604) wollte die 4.000-jährige Wartezeit der Menschheit auf die Ankunft Christi - nach der kirchlichen Geschichtsschreibung - mehr Bedeutung zuweisen, und reduzierte die Advents-Sonntage auf unsere heutigen vier.
Übrigens stammt der erste Adventskranz aus Hamburg: der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808–1881) lies 1839 einen hölzernen Leuchter mit 23 Kerzen aufhängen - 19 kleine rote für die Werktage und 4 dicke weisse für die Advents-Sonntage. Auch hier voller Bedeutung: sie symbolisieren das Licht, welches Christus in die Welt brachte. Die orthodoxe Kirche, die nach wie vor 6 Advents-Sonntage begeht, übernahm den Gedanken und erweiterte die Kerzen auf dem Kranz ebenfalls auf sechs. Wie wir alle wissen, begeisterte dieser Brauch auch die katholische Kirche und deshalb darf der Adventskranz insbesondere in Deutschland nicht fehlen.
Noch immer ist die Adventszeit voller Dekoration. Das Heim wird geschmückt, der Kerzenschein erleuchtet die warmen Stuben und herrliche Gerüche durchströmen die Wohnungen. Die Adventszeit ist die Zeit der Familie, der Freunde, der guten Gespräche und der Geschichten.
Martinstag am 11. November
Bereits im 7. Jahrhundert wurde dieser Tag als Anfang der 40-tägigen Fastenzeit der Christen vermerkt und ist auch noch heute im Rheinland der Auftakt für die Narrenzeit. Für das bekannte Martinsgansessen gibt es gleich mehrere Legenden, sicher ist nur, dass der heilige St. Martin bescheiden und als Asket von den Menschen verehrt wurde. Zu Erinnerung ist noch heute in Teilen Deutschlands das St. Martins-Singen Tradition. Viele Kinder ziehen mit selbstgebastelten Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder.
In Pfronten trifft sich der Laternenzug am Kirchplatz, um kleine Martinsgänse aus Hefegebäck zu empfangen und zu verspeisen.
Als Basteltipp für die Laternen Ihrer Kleinen empfehlen wir unser Edelweiss und für eine sanfte klingende Begleitung die Baby-Schelle.
Für Ihre heimelige und heimatliche Dekoration finden Sie bei ebos viele Anregungen - stöbern Sie einfach, Ihre Lieblingsfarbe ist sicherlich dabei!
Viehscheid in Pfronten am 13. September
Bei dem traditionellen Alpabtrieb, dem “Viehscheid”, werden am Samstag, den 13. September 08, rund 400 Jungtiere und 15 Kranzkühe aus 7 Alpen von den Hirten - übrigens alle in Festtagskleidung - ins Pfrontener Tal getrieben. Der fest verankerte Brauchtum schmückt kunstvoll mit großer Liebe die Leitkuh mit dem traditionellen Kopfputz aus Almrausch (Alpenrose), Bergblumen, Tannengrün und Bändern, wenn die Herde unbeschadet aus dem Almsommer zurückkehrt. Im Tal werden die Herden “geschieden”, d.h. die Kühe kommen in den heimischen Stall des jeweiligen Bauern. Die “Schumpen”, das Jungvieh, wird auch hier zur Austreibung böser Geister mit den Festtagsschellen behängt. Deutlich kleiner, jedoch im gleichen traditionellen Stil, sind die ebos- Klassiker. Ganz Pfronten und zahlreich angereiste Gäste begleiten die Tiere und feiern mit Volkstanz,Musik und Allgäuer Spezialitäten und natürlich ausreichend Bier, die Gesundheit der Tiere und das Jungvieh.
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Gipfelstürmer

Erkennen Sie die Naturburschen?
Bereits vor der WM wurde die Deutsche Elf zu Gipfelstürmern - zumindest zu Werbezwecken. Passend zur Pose durchzog sich dann auch die Sprache der begleitenden Berichte der WM. Fette Überschriften wie "Gipfelsturm bis nach Berlin" und "Auf Bergtour mit Schwindelgefühl" reichten allerdings leider trotzdem nicht aus, den wirklichen Gipfel, das Endspiel, zu erreichen. Erschwerten Pickel und Seil vielleicht das Training?
Unser Tipp: Training im Allgäu. Statt Pose, reale Berggipfel erklimmen.
(Foto:Mercedes-Benz/Montage: die Welt)